Kollagen in der Haut - was ist das und welche Eigenschaften hat es?
Inhalt
- Kollagen - das natürliche Gerüst der Haut
- Was ist Kollagen?
- Kollagen hat viele Namen
- Die drei Musketiere der gesunden Haut
- Nichts währt jedoch ewig, oder: wenn das Kollagen weniger wird...
- Welche Veränderungen finden mit dem Kollagenverlust in unserem Organismus statt?
- Nicht alles liegt am Geburtsdatum - was beeinflusst den Rückgang des Kollagens in der Haut noch?
- Kollagen auf der Haut anwenden
- Zeit für einen Aktionsplan - wir regen die Fibroblasten an und versorgen die Haut mit Antioxidantien
- Noch mehr Möglichkeiten, die Kollagenproduktion in der Haut anzuregen
- Die Kollagenproduktion in Schwung bringen
- Liebe geht durch den Magen - auch die zu den Fibroblasten
Kollagen - das natürliche Gerüst der Haut
Wenn Sie schon einmal Gelegenheit hatten, persönlich mit uns in Kontakt zu treten, wissen Sie (so hoffen wir!), dass es uns besonders am Herzen liegt, unser Wissen und unsere Erfahrung so verständlich wie möglich mit Ihnen zu teilen. Von unserer Seite aus lernen wir schnell, welche Informationen für unsere Kundschaft am wichtigsten und am interessantesten sind... und dass unter ihnen eine bestimmte Formulierung besonders heraussticht. Eine Formulierung von außergewöhnlicher Kraft - sie lässt sofort die Augenbraue hochgehen und ruft jenes charakteristische Funkeln im Blick hervor, das uns ohne Worte sagt "Ich bin ganz Ohr!". Das geheime Losungswort lautet... Wirkt gegen Falten ;). Früher oder später wird genau diese Eigenschaft zur Nummer eins unter den Erwartungen, die wir an Kosmetik stellen. Heute erzählen wir Ihnen etwas mehr darüber, warum in unserem Leben überhaupt Falten auftauchen und was wir dagegen tun können - doch bevor wir dazu kommen, müssen wir Ihnen jemanden ordentlich vorstellen. Lernen Sie den Helden dieser Geschichte kennen: das Kollagen!
Was ist Kollagen?
Kollagen ist ein fibrilläres Strukturprotein, das im menschlichen Organismus weit verbreitet ist - einfacher gesagt: Kollagenmoleküle bilden Fasern, die das Baumaterial unserer Gewebe darstellen. Es ist der Hauptbestandteil der Interzellularsubstanz und findet sich in unseren Knochen, im Knorpel, in Sehnen und Bändern, in den Zähnen, den Blutgefäßen oder der Hornhaut des Auges sowie in der Haut und den Haaren. Die Produktion des natürlichen Kollagens findet in spezialisierten Zellen statt, den Fibroblasten - einer der zahlreichsten Zellarten des Bindegewebes.
Wissenswert: Kollagen ist das häufigste Protein im menschlichen Körper - es macht rund 25% der Masse aller Proteine im menschlichen Organismus aus!
Kollagen hat viele Namen
Wenn wir sagen, Kollagen sei ein Protein, vereinfachen wir stark - tatsächlich bezeichnen wir als Kollagen eine ganze Gruppe (oder Familie) von Proteinen. In unserem Organismus kommen sage und schreibe 28 Kollagentypen vor, die aufgrund wesentlicher struktureller und funktioneller Unterschiede unterschieden und der Reihe nach mit römischen Ziffern nummeriert werden. Kollagen vom Typ I ist beispielsweise die dominierende Form in der menschlichen Haut - es macht rund 85-90% der darin enthaltenen Kollagenfasern aus, verflochten mit Fasern des Typs III, die die übrigen 10-15% bilden. Kollagen II wiederum ist der Hauptbestandteil des Knorpels und deshalb besonders unter Profisportlern und verletzten Hobbysportlern als Kollagen für die Gelenke bekannt ;). Diese große Vielfalt der Kollagentypen ergibt sich aus seiner geradezu beeindruckenden Vielseitigkeit im menschlichen Körper. Schauen wir uns genauer an, wofür es zuständig ist!
Das Wort Kollagen selbst stammt vom griechischen kolla, was Leim bedeutet. Die grundlegende Aufgabe der Kollagenfasern besteht darin, ein geordnetes Netz zu bilden, das die Zellen miteinander verbindet und so die Integrität der Gewebe sichert. Ein solches Kollagengerüst verleiht den Geweben mechanische Festigkeit und Zugfestigkeit, sodass sie sich unter Druck vorübergehend verformen können, ohne Schaden zu nehmen, und unsere inneren Organe ihre Funktionen weiterhin korrekt erfüllen können. Doch das ist noch nicht alles!
Kollagen spielt eine bedeutende Rolle für das gesunde Aussehen und die Funktion unserer Haut - es verbindet das Bindegewebe der Lederhaut mit dem Epithelgewebe der Oberhaut und bildet auf diese Weise die Schutzbarriere des Organismus mit, es hilft der Haut, Spannkraft, Elastizität und Feuchtigkeit zu bewahren, sorgt für die Kontinuität der Zellerneuerung, ist aktiv an der Wundheilung beteiligt... Kein Wunder, dass die Lederhaut zu 70-85% aus Kollagen besteht und dort im ganzen Organismus am meisten davon zu finden ist. So vielseitig begabt unser "biologischer Leim" auch ist - allein arbeitet er nicht.
Die drei Musketiere der gesunden Haut
Kehren wir kurz zu den Fibroblasten zurück, unseren Kollagenfabriken - Sie müssen wissen, dass sie außergewöhnlich produktiv sind! In ihrem Inneren entsteht das Kollagen nämlich parallel zur Hyaluronsäure und zum Elastin - einem anderen Stützprotein, dessen Fasern ebenfalls ein dreidimensionales Netz bilden.
Kollagen- und Elastinkonstruktionen können sich eng miteinander verbinden und sorgen im Duo nicht nur für mehr Spannkraft und mechanische Festigkeit der Haut, sondern schützen auch gegenseitig ihre Fasern vor übermäßiger Dehnung. Die Zwischenräume füllt eine flüssige, leicht gelartige Substanz voller Hyaluronsäure, die Wasser in einer Menge binden kann, die ihre eigene Masse um mehr als das Tausendfache (!) übersteigt. So verleiht die Synergie aus Kollagen, Elastin und Hyaluronsäure der Haut die richtige Spannung und ausreichend Feuchtigkeit, sichert ihr Dichte, Festigkeit und Widerstandsfähigkeit gegen Schäden - und wir freuen uns über ein jugendliches Aussehen und rufen begeistert: es leben die Fibroblasten!
Wissenswert: Im Unterschied zum Kollagen, das in vielen verschiedenen Typen vorkommt, ist Elastin eine einzelne Proteinart mit einer festgelegten Struktur.
Wissenswert: Obwohl Kollagen rund 20-mal widerstandsfähiger gegen mechanische Verletzungen ist, zeichnet sich Elastin durch eine 300-mal größere Elastizität aus, wodurch es der Dehnung deutlich besser standhält. Elastinfasern können sich ohne Schäden am molekularen Aufbau frei auf bis zu 200% ihrer Länge dehnen und anschließend... in ihre ursprüngliche Form zurückkehren! Kein Wunder, dass die Struktur des Elastins mit einer Feder oder einem Gummi verglichen wird ;).
Nichts währt jedoch ewig, oder: wenn das Kollagen weniger wird...
Verzeihen Sie uns, dass wir die Begeisterung nach all diesen Lobreden so plötzlich dämpfen. Mit dem Kollagen ist es allerdings wie mit der Heimat im alten Gedicht - wie sehr man sie schätzen muss, erfährt nur, wer sie verliert... Und leider verlieren wir es alle mit den Jahren. Der Kollagengehalt im Organismus beginnt bereits nach dem 25. Lebensjahr langsam zu sinken, weshalb Kollagen manchmal das Protein der Jugend genannt wird ;). Bis zu diesem Zeitpunkt arbeiten die Fibroblasten intensiv am ständigen Austausch der Kollagenfasern gegen neue und produzieren davon sogar rund 3 Kilogramm pro Jahr.
Mit der Zeit sinkt nicht nur die Zahl der Fibroblasten, sondern auch ihr Aktivitätsniveau, was sich in einem Rückgang der synthetisierten Hyaluronsäure und der Stützfasern (besonders des Kollagens vom Typ III) sowie in einer Verschlechterung ihrer Qualität niederschlägt. Kollagen- und Elastinfasern sind unregelmäßig verteilt, werden kürzer, dünner, härter und steifer, also weniger elastisch. Man schätzt, dass der Kollagenverlust etwa 1% pro Jahr beträgt, wobei dieser Prozess in den ersten Jahren deutlich langsamer verläuft und sich mit jedem Jahrzehnt beschleunigt. Im Rentenalter können wir sogar 45% weniger Kollagen haben als in jungen Jahren!
Welche Veränderungen finden mit dem Kollagenverlust in unserem Organismus statt?
Das Gesicht
Das Erste, was wir gewöhnlich beobachten, ist eine Verschlechterung des Hautzustands: Sie verliert an Festigkeit und Feuchtigkeit, es entstehen Fältchen und Furchen sowie Veränderungen des Gesichtsovals. Die Haut kann sich auch leichter verformen und mehr Zeit brauchen, um in ihre ursprüngliche Form zurückzukehren - zu sehen etwa jeden Morgen an den Abdrücken der Bettwäsche auf dem Körper.
Körper und Haare
Die nachlassende Elastizität der Haut und die Veränderungen ihrer Struktur werden etwa ab dem 40. Lebensjahr deutlich. Der Verlust des Kollagengerüsts kann auch an der Körperhaut sichtbar werden, die schlaffer wird (besonders an Oberarmen und Oberschenkeln). Kollagen wirkt sich auch auf die Haare aus - es liefert den Haarwurzeln Aminosäuren, die für Nährstoffversorgung und ein korrektes Haarwachstum sorgen. Sein Mangel trägt also zu übermäßigem Haarausfall bei, wobei die Haare geschwächt, dünn, brüchig und trocken werden.
Die Gelenke
Neben den Veränderungen, die uns vor allem aus ästhetischen Gründen beunruhigen, treten im Bindegewebe auch wesentliche funktionelle Veränderungen auf - die Wundheilung verlangsamt sich, die Knochen werden schwächer, die Gelenke weniger belastbar, was mit einer bislang nicht gekannten Steifheit oder dem sogenannten Knacken sowie mit einer erhöhten Anfälligkeit für Reibung und Verletzungen einhergehen kann.
Nicht alles liegt am Geburtsdatum - was beeinflusst den Rückgang des Kollagens in der Haut noch?
Obwohl jeder Prozess in unserem Körper genetisch programmiert ist, wird sein Verlauf von einer ganzen Reihe innerer und äußerer Faktoren beeinflusst - auch von solchen, die in unserer Hand liegen. Nicht anders ist es mit der Aktivität der Fibroblasten, die ständig dem Einfluss des Hormonhaushalts (besonders der Östrogene) oder der Zytokine genannten Proteine unterliegen, die Entzündungen auslösen. Den Verlust der Stützfasern können wir leider nicht vollständig der vergehenden Zeit anlasten. Eine riesige, ja sogar noch wichtigere Rolle spielt unser eigener Lebensstil! Schauen wir uns also an, was Kollagen im Organismus zerstört.
Zu den Ursachen für den beschleunigten Abbau der Kollagenfasern gehören unter anderem:
- Sonnenstrahlung (vor allem UVA und Infrarot),
- Stress,
- Schlafmangel und schlechte Schlafqualität,
- Rauchen und Alkoholkonsum,
- Luftverschmutzung und Kontakt mit Giftstoffen,
- zu hohe oder zu niedrige Temperaturen,
- eine falsche, unausgewogene Ernährung - besonders ein Mangel an Vitamin C, übermäßiger Zuckerkonsum, ein an Antioxidantien armer Speiseplan.
Einige davon wirken indirekt, indem sie im Organismus freie Radikale erzeugen oder die Produktion proteinabbauender Enzyme anregen, andere schädigen bestehende Kollagenfasern unmittelbar (etwa Zucker, die sie im Prozess der Glykation umhüllen und ihnen die Spannkraft nehmen, oder Cortisol, das sogenannte Stresshormon), wieder andere stören die Synthese neuer Fasern - wie zum Beispiel ein Mangel an Vitamin C, das aktiv an der Verknüpfung der Aminosäuren beteiligt ist, aus denen die Kollagenmoleküle aufgebaut sind. Wenn uns also daran liegt, das jugendliche Aussehen unserer Haut so lange wie möglich zu bewahren, lohnt sich eine ehrliche Gewissensprüfung und die Revision einiger Gewohnheiten ;).
Wir haben aber eine gute Nachricht für Sie - zwar können wir beschädigte Kollagenfasern nicht reparieren und nur darauf achten, einen Lebensstil zu führen, der das Problem nicht verschärft, doch zum Glück haben wir auch die Möglichkeit, die Fibroblasten zur Produktion neuen Kollagens anzuregen, und zwar sowohl von innen als auch von außen. Können uns dabei Kosmetika mit Kollagen in der Zusammensetzung helfen?
Wissenswert: Fibroblasten sind nicht nur für die Produktion von Kollagen zuständig, sondern auch für seinen Abbau - sie synthetisieren spezielle Enzyme, die Kollagenasen, die Peptidbindungen in der komplizierten Struktur der Kollagenmoleküle durchtrennen können. Synthese und Abbau von Kollagen laufen in den Fibroblasten ununterbrochen und in passenden Proportionen ab, damit unser Bindegewebe seine Funktionen behält. Kollagenasen gehören jedoch zur Gruppe der MMP-Enzyme, deren Aktivität unter dem Einfluss von UV-Strahlung zunimmt und so zu einem übermäßigen Abbau der Kollagenfasern führt - dem Phänomen der Lichtalterung. In sonnengeschädigter Haut kann der Gesamtgehalt an Kollagen sogar um 20% niedriger sein!
Kollagen auf der Haut anwenden
Wir wünschten, es wäre so einfach :). Leider gleicht das in Cremes oder Gesichtsserum enthaltene hydrolysierte Kollagen den Mangel an natürlichem Kollagen in der Haut nicht aus. Kollagenmoleküle haben die Form einer Tripelhelix, also dreier ineinander verdrillter Ketten, von denen jede aus etwa hundert Aminosäuren besteht. Dadurch sind sie verhältnismäßig groß und schwer - sogar zehnmal zu groß, um durch die Oberhaut in tiefere Hautschichten zu gelangen. Sie bilden auf ihrer Oberfläche jedoch einen Film, dem man wertvolle Eigenschaften nicht absprechen kann! Er wirkt okklusiv, dichtet die Oberhaut ab und verhindert den transepidermalen Wasserverlust (das Verdunsten), wodurch er die Haut indirekt mit Feuchtigkeit versorgt und weicher macht. Er vermittelt auch das gewünschte Gefühl geglätteter und gestraffter Haut, allerdings hält dieser Effekt nur bis zum Abwaschen des Produkts an. In Haarkosmetik eingesetzt, wirkt Kollagen glättend und antistatisch und reduziert das Fliegen der Haare. Kollagenhydrolysat kann auch für andere Eigenschaften eines Produkts verantwortlich sein: Indem es Feuchtigkeit bindet, verhindert es das Austrocknen des Produkts, macht es aber zugleich klebriger, und in Reinigungsprodukten verringert es die Schaummenge und mildert die potenziell reizende Wirkung von Tensiden (etwa SLS).
Wir konzentrieren uns jedoch lieber auf eine andere Frage - mit welchen kosmetischen Inhaltsstoffen können wir uns um unsere Fibroblasten kümmern und die natürliche Kollagenproduktion anregen? Das ist unser Metier!
Wissenswert: Mit der Entwicklung der Biotechnologie kommen kosmetische Rohstoffe mit biologisch aktivem Kollagen auf den Markt, das in die Hautstruktur eindringen kann. Ein Beispiel ist das von polnischen Wissenschaftlern patentierte native Kollagen (auch Hydrat genannt), außerdem lyophilisiertes Kollagen, Mikrokollagen oder Atelokollagen. Wegen des kostspieligen Herstellungsprozesses werden sie jedoch vor allem in speziellen Präparaten für die Kabine eingesetzt - Letzteres wird zum Beispiel in der ästhetischen Medizin als Filler für Falten oder Lippen sowie als Wirkstoff bei der Nadelmesotherapie verwendet. Wenn Sie uns also fragen würden, welches Kollagen man gegen Falten wählen soll, antworten wir: das unter die Haut gespritzte ;). In dieser Form verabreicht besitzt es tatsächlich die Fähigkeit, Fibroblasten zur Produktion von Kollagenfasern anzuregen.
Zeit für einen Aktionsplan - wir regen die Fibroblasten an und versorgen die Haut mit Antioxidantien
Beginnen wir mit einer Grundregel: Wenn uns daran liegt, dass unsere Haut möglichst lange fest, elastisch und glatt bleibt und die Zeichen ihrer natürlichen Alterung möglichst wenig sichtbar sind, dann ist die wichtigste Aufgabe der täglichen Pflege die VORBEUGUNG. Wir erlauben uns daran zu erinnern, dass der Kollagenverlust jeden von uns bereits ab dem 25. Lebensjahr betrifft - lange bevor sich die durchschnittliche Kundschaft für Methoden im Umgang mit bereits vorhandenen Falten zu interessieren beginnt, statt ihnen rechtzeitig vorzubeugen.
Unter den vorbeugenden Maßnahmen lassen sich drei Hauptaufgaben unterscheiden:
- Wir schützen die Haut vor Sonnenstrahlung - wir ermuntern die Kollagenasen nicht zur Arbeit und verstärken die Reihen der freien Radikale nicht,
- Wir versorgen die Haut mit Antioxidantien - und leisten den freien Radikalen tapfer Widerstand, die unseren Kollagenfasern bereits auflauern,
3.Wir regen unsere Fibroblasten an - wir lassen sie nicht faul werden ;).
Mit den Produkten von Ministerstwo können Sie die Punkte 2 und 3 dieses Plans mühelos umsetzen (und wir hoffen, dass auch für Punkt 1 die Zeit kommt!). In unseren Rezepturen wartet eine ganze Reihe wertvoller Wirkstoffe auf Sie:
- Vitamin C (INCI: Ascorbyl Tetraisopalmitate, 3-O-Ethyl Ascorbic Acid) - ein unverzichtbarer Bestandteil der Kollagensynthese, es regt die Aktivität der Fibroblasten an und schützt zugleich die Kollagenfasern, und das auf mehreren Wegen. Es unterstützt den Abbau von Entzündungen, fördert die Heilung kleiner Wunden und Reizungen und bekämpft als starkes Antioxidans wirksam freie Radikale.
- die aktive Form von Vitamin A (INCI: Hydrogenated Retinol) - reguliert die Prozesse der Zellerneuerung, wirkt regenerierend und gleicht den Hautton aus. Es regt die Produktion von Kollagen und Hyaluronsäure in der Haut an und verbessert so ihre Feuchtigkeit, Fülle und Festigkeit. Als Antioxidans neutralisiert es freie Radikale und beugt dem Abbau der Kollagenfasern vor.
- Niacinamid (Vitamin B3/Vitamin PP; INCI: Niacynamide) - wirkt antioxidativ und beugt so der vorzeitigen Hautalterung vor. Da es die Fibroblasten zur Produktion von Kollagen und Elastin anregt, erhöht es die Festigkeit und Elastizität der Haut und reduziert feine Fältchen.
- Xymeninsäure (auch Ximeninsäure, Santalbinsäure; INCI: Xymenynic Acid) - besitzt starke antioxidative Eigenschaften und hemmt die Aktivität der Kollagenasen (jener Enzyme, die für den Abbau der Kollagenfasern verantwortlich sind), was zu einer besseren Spannkraft und Elastizität der Haut beiträgt.
- Vitamin E (INCI: Tocopherol) - stärkt die Epidermisbarriere, wirkt elastisierend und entzündungshemmend und schützt die Haut vor freien Radikalen.
- Coenzym Q10 (INCI: Ubiquinone) - neutralisiert freie Radikale und verlangsamt die Hautalterung.
Sehen wir uns nun an, wie sich die Synergie ihrer Wirkung in den Eigenschaften der Produkte von Ministerstwo und den Ergebnissen ihrer Anwendung in der täglichen Pflegeroutine niederschlägt. Die unangefochtenen Spitzenreiter in der Faltenpflege sind die Produkte der Serie Rose-Himbeere:
- Supernährende Gesichtscreme Konfitüre Rose-Himbeere - nach 4 Wochen regelmäßiger Anwendung wird die Haut um bis zu 32% glatter, ihre Elastizität steigt um 10%, und Länge und Tiefe der Falten verringern sich um bis zu 19% beziehungsweise bis zu 16%. Das Auftragen der Creme verbessert das Gesamtbild der Haut und vermittelt ein Gefühl von Glätte und Festigkeit.
- Gesichtsserum Rose-Himbeere - dank der regelmäßigen Anwendung des Serums wird die Haut fester, elastischer und glatter, und Falten sind weniger sichtbar. 28 Tage regelmäßiger Anwendung bedeuten bis zu 12% mehr Elastizität, 19% mehr Festigkeit und 12% mehr Glätte!
- Aktives Elixier für Augen- und Lippenpartie Rose-Himbeere + Xymeninsäure - 4 Wochen lang regelmäßig angewendet sorgt es für 9,6% mehr Glätte der Haut um die Augen und für 8,6% mehr Elastizität und Festigkeit. Verlängern wir diesen Zeitraum auf 8 Wochen, glättet das Elixier die Haut um 12,3% und erhöht ihre Festigkeit und Elastizität um 10%! Die Haut ist spürbar fester und geschmeidiger, und die Tiefe der Falten verringert sich um bis zu 9,2%.
In nichts nach steht ihnen die Hydromineralische Gesichtscreme H2O mit Niacinamid und Vitamin E - schon direkt nach dem Auftragen hinterlässt sie ein deutliches Gefühl von genährter, gefestigter und elastischerer Haut. Nach 4 Wochen regelmäßiger Anwendung wird die Haut glatter und Falten sind weniger sichtbar.
Noch mehr Möglichkeiten, die Kollagenproduktion in der Haut anzuregen
Falls unter Ihnen Menschen sind, die entschlossen sind, für ihre Fibroblasten möglichst viel zu tun, müssen wir zwei zusätzliche Lösungen erwähnen. Bedenken Sie jedoch, dass sie weder einen gesunden Lebensstil noch eine richtige Pflege ersetzen - eine großartige Ergänzung dazu sind sie allerdings.
Die Kollagenproduktion in Schwung bringen
Ganz am Anfang haben wir festgestellt, dass die Hauptaufgabe des Kollagens in unserer Haut darin besteht, ihr Elastizität und Festigkeit zu verleihen. Das heißt aber nicht, dass wir die Haut ohne Folgen auf eine harte Probe stellen dürfen! Neben der täglichen Pflege lohnt es sich, auf Gewohnheiten zu achten, die mechanisch auf sie einwirken.
Erstens geht man mit der Haut am besten sanft um - reiben wir sie nicht mit dem Handtuch und ziehen wir sie beim Abschminken nicht in alle Richtungen. Achten wir darauf, ob unsere Körperhaltung bei alltäglichen Tätigkeiten die Verformung bestimmter Partien begünstigt, zum Beispiel wenn wir sitzen und die Wange in die Hand stützen oder ständig die Stirn in einer unzufriedenen Grimasse runzeln ;). Zweitens sollten wir die Gesichtsmuskeln so behandeln wie die Muskeln des ganzen Körpers - auch sie brauchen mitunter Entspannung, mehr Beweglichkeit oder Training. Die Vorteile regelmäßiger Massage und regelmäßigen Gesichtsmuskeltrainings sind zahlreich: Es verbessert die Durchblutung, reduziert Schwellungen, löst Verspannungen, peelt die Oberhaut sanft, glättet, mildert Falten, verbessert das Gesichtsoval... Und, was für Sie in diesem Moment am wichtigsten ist, es regt die Produktion von Kollagen und Elastin an :).
Wissenswert: Wenn Sie richtig und wirksam am Aussehen Ihres Gesichts arbeiten möchten und dafür auch nur wenige Minuten täglich aufwenden wollen, empfehlen wir Ihnen wärmstens unsere Schwestermarke Facegroovin'. Für Sie haben wir eine eigene mobile App für tägliche Übungen vorbereitet, außerdem ein Massagestudio in Warschau, in dem unsere Spezialistinnen Ihre Fibroblasten in Schwung bringen :).
Liebe geht durch den Magen - auch die zu den Fibroblasten
In den letzten Jahren hat sich parallel zur Kosmetikbranche auch die Branche der Nahrungsergänzungsmittel dynamisch entwickelt. In dieser Zeit erreichte zusammen mit den Geheimnissen der asiatischen Hautpflege auch der dortige Trend nach Polen, Präparate auf Kollagenbasis der Schönheit zuliebe oral einzunehmen - bis dahin wurden sie vor allem zur Vorbeugung von Gelenkbeschwerden eingesetzt. Verbraucher können aus einem breiten Angebot an Kollagen-Beauty-Produkten in unterschiedlicher Form wählen - auf dem Markt finden wir Kollagen in flüssiger Form oder als Pulver zum Trinken sowie Kollagen in Tablettenform. Meist basieren sie auf gut resorbierbaren Hydrolysaten (Kollagenpeptiden) aus Fischkollagen, das reich an Kollagen vom Typ I ist - dem Hauptbaustein unserer Haut. Ebenso verbreitet ist es, Nahrungsergänzungsmittel anzubieten, die marines Kollagen mit Vitamin C kombinieren. Ihre Wirksamkeit ist allerdings ein kontrovers diskutiertes Thema und bedarf der Bestätigung durch breiter angelegte wissenschaftliche Studien.
Zum Schluss wiederholen wir es jedoch noch einmal - selbst die beste Supplementierung ersetzt keinen gesunden Lebensstil und keine guten Ernährungsgewohnheiten. Wenn Sie Ihren Fibroblasten etwas Gutes tun möchten, empfehlen wir vor allem, den Körper ausreichend mit Flüssigkeit zu versorgen, antioxidantienreiche Produkte zu essen (besonders solche mit Vitamin C) und den Zuckerkonsum zu reduzieren :).
Wissenswert: Menschen mit Gelenkbeschwerden bekommen häufig den Rat, Produkte mit Gelatine oder lange gekochte Brühen aus Schweine- oder Rinderknochen zu essen. Das liegt daran, dass sie reich an Kollagen sind. Da jedoch, wie erwähnt, die Kollagenmoleküle groß und schwer sind, nimmt unser Verdauungssystem sie nicht als Ganzes auf, sondern verdaut sie zu Aminosäuren. Deshalb lässt sich schwer beurteilen, wie viel Kollagen wir tatsächlich aufnehmen, wenn wir mit Freude Götterspeise oder Gummibärchen essen ;).