Coenzym Q10 - Eigenschaften und Wirkung - erfahren Sie alles!

Inhalt
  1. Coenzym Q10 - Eigenschaften und Wirkung - erfahren Sie alles!
  2. Coenzyme, Enzyme, Vitamine...
  3. Coenzym Q10 - allmächtig und allgegenwärtig
  4. Ubichinon in der Hautpflege
  5. Coenzym Q10 in den Kosmetika von Ministerstwo Dobrego Mydła
Coenzym Q10 - Eigenschaften und Wirkung - erfahren Sie alles!

Coenzym Q10 - Eigenschaften und Wirkung - erfahren Sie alles!

Jeder, der beruflich oder aus Leidenschaft mit der Kosmetikbranche zu tun hat, neigt dazu, von ungewöhnlichen, selten anzutreffenden, neuen Wirkstoffen zu schwärmen, besonders dann, wenn deren Name oder Herkunft exotisch klingt ;). Früher oder später müssen wir jedoch demütig einsehen, dass von wirksamer Pflege keine Rede sein kann ohne jene Substanzen, die seit Jahrzehnten bestens bekannt, "von allen Seiten" erforscht und beinahe allgegenwärtig sind und die daher zu Unrecht abgedroschen wirken können.

Diesem Gedanken folgend, möchten wir Ihnen das Coenzym Q10 näherbringen - einen von Kosmetikherstellern geliebten Inhaltsstoff, der jedoch gerade wegen seiner Allgegenwart von Verbrauchern oft unterschätzt wird. Das wollen wir ändern!

Coenzyme, Enzyme, Vitamine...

Beginnen wir unsere Erzählung mit der Erklärung, was ein Coenzym als Art chemischer Verbindung eigentlich ist: eine kleinmolekulare, nicht aus Eiweiß bestehende Hilfssubstanz für ein Enzym, die dessen Wirkung einleitet oder unterstützt. Das Coenzym nimmt an der unter dem Einfluss eines bestimmten Enzyms ablaufenden chemischen Reaktion teil, indem es Atome oder Elektronen aufnimmt oder abgibt. Wir wissen, dass das im Moment sehr kompliziert klingt - aber keine Sorge, gleich erklären wir Ihnen, warum diese Information so wichtig ist :).

Im großen Stil wird das Wort Coenzym dank Kosmetikwerbung in den Medien meist eben mit unserem heutigen Helden verbunden, dem Coenzym Q10 - einer Coenzymart, die natürlicherweise in den Zellen von Pilzen, Pflanzen, wirbellosen Tieren und Wirbeltieren (darunter selbstverständlich auch dem Menschen) vorkommt. Aufgrund seiner Funktionen wird es als vitaminähnliche Substanz eingestuft, und sein molekularer Aufbau wird bisweilen mit den Vitaminen E und K verglichen. Wie die Vitamine ist Coenzym Q10 für das ordnungsgemäße Funktionieren unseres Organismus unerlässlich, im Gegensatz zu ihnen muss es jedoch nicht von außen (exogen) zugeführt werden. Im menschlichen Körper findet eine endogene Produktion von Coenzym Q10 statt - es wird in unserer Leber aus den Aminosäuren Phenylalanin und Tyrosin synthetisiert.

Coenzym Q10 als eine für den menschlichen Organismus unentbehrliche Substanz zu bezeichnen, legt deutlich nahe, dass seine Rolle weit über die pflegende Wirkung in Kosmetikprodukten hinausreicht (wovon wir Ihnen gleich ausführlich erzählen werden). Schauen wir uns also zunächst an, an welchen Prozessen es beteiligt ist und was es den Zellen unseres Körpers bietet.

Coenzym Q10 - allmächtig und allgegenwärtig

Die wichtigste Aufgabe des Coenzyms Q10 aus Sicht der Lebensfunktionen ist seine unverzichtbare Beteiligung an der Zellatmung, also an der Erzeugung der Energie, die alle Zellen zum Funktionieren brauchen. Man wird kaum bestreiten, dass dies die absolute Grundlage des Funktionierens jedes Organismus ist! Aus diesem Grund findet sich das meiste Coenzym Q10 in jenen Organen mit dem größten Energiebedarf - im Herzen, im Gehirn und in der Leber. An dieser Stelle kehren wir zu der eingangs erwähnten Fähigkeit der Coenzyme zurück, Atome und Elektronen aufzunehmen. Zeit, sie Ihnen genauer und anschaulicher zu erklären :). Wir haben nämlich bisher nicht erwähnt, dass Coenzym Q10 im Organismus immer in zwei Formen vorliegt: Die erste ist das Ubichinon, also die oxidierte Form (an ein Sauerstoffmolekül gebunden), die zweite dagegen das Ubichinol - die reduzierte Form, die gewissermaßen ein Sauerstoffmolekül "sucht", mit dem sie sich verbinden könnte. Das Wichtigste: Diese beiden Formen wandeln sich unaufhörlich ineinander um, geben abwechselnd Sauerstoff ab und nehmen ihn auf (im chemischen Jargon nennen wir das eine umkehrbare Reduktions-Oxidations-Reaktion).

Der Energiestoffwechsel der Zellen findet in den Mitochondrien statt, wo Fettsäuren und Glukose in Adenosintriphosphat (ATP), also Zellenergie, umgewandelt werden. Eine Schlüsselrolle spielt dabei das Ubichinon, das für den Transport der Elektronen in der sogenannten Atmungskette verantwortlich ist. Die Fähigkeit des Ubichinols wiederum, sich mit einem Sauerstoffmolekül zu verbinden, macht es zu einem starken Antioxidans - auf diese Weise neutralisiert es freie Radikale (die nichts anderes sind als "zu habende" Sauerstoffatome), die als Nebenprodukt dieses Prozesses entstehen. Indem es die Fähigkeiten seiner beiden Formen vereint, ist das Coenzym Q10 also zugleich für die Geschwindigkeit und Effizienz der Energieproduktion und für den Schutz der Mitochondrien vor deren Nebenwirkungen verantwortlich.

Obwohl dies seine wichtigste Funktion ist, bleibt es nicht die einzige - die Wirkung des Coenzyms Q10 verläuft eindeutig auf mehreren Wegen:

  • Dank seiner antioxidativen Eigenschaften verhindert es oxidationsbedingte Schäden an Lipiden, Proteinen und DNA und verlangsamt so die Alterung der Zellen. Es regeneriert außerdem die Moleküle eines weiteren starken Antioxidans, des α-Tocopherols - Vitamin E -, indem es sie von der oxidierten in die biologisch aktive Form zurückführt. Auf diese Weise trägt es auch indirekt zur Bekämpfung freier Radikale im Organismus bei.
  • Es stabilisiert die Zellmembranen und macht die Zellen widerstandsfähig gegen den Verlust von Wasser sowie von Kalium-, Kalzium- und Magnesiumionen.
  • Es ist an der zellulären Signalübertragung und der Genexpression beteiligt.
  • Es verbessert die Durchblutung, beugt einer Unterversorgung der Gewebe mit Sauerstoff vor und stimuliert das Immunsystem.
  • Es nimmt an vielen Stoffwechselprozessen teil und hilft, die Zellen von Giftstoffen zu befreien.

Wissenswertes: Der Name Ubichinon verbindet einen Hinweis auf den chemischen Aufbau des Coenzym-Q10-Moleküls (Chinon - eine Ringverbindung) mit seinem häufigen Vorkommen in den Geweben vieler lebender Organismen (vom lateinischen Wort ubitarius - allgegenwärtig).

Angesichts einer solchen Liste von Verdiensten fällt es schwer, irgendwelche Zweifel an der unentbehrlichen Rolle des Coenzyms Q10 im Leben des Menschen zu haben. Leider erreicht seine Menge in unseren Organen ihren Höchstwert um das 20. Lebensjahr und nimmt danach mit dem Alter ab. Deshalb wird es bisweilen als "Biomarker des Alterns" bezeichnet. Seine Biosynthese wird nicht nur durch den Lauf der Zeit verringert, sondern auch durch psychische und körperliche Belastung des Organismus, weshalb die Ubichinonkonzentration in unserem Körper meist schon nach dem dreißigsten Lebensjahr unter das Optimum sinkt. Der Coenzym-Q10-Gehalt im Körper eines Achtzigjährigen kann sogar niedriger sein als zum Zeitpunkt der Geburt! Sein Mangel geht vor allem mit einer verringerten Produktion von Zellenergie, Veränderungen in Zusammensetzung und Funktion der Lipide der Zellmembranen und einer übermäßigen Bildung freier Radikale einher, was durch Oxidation zu Zellschäden und zu Funktionsstörungen der Mitochondrien führt. Folge dieser Veränderungen können Störungen des Kreislauf- und des Nervensystems sein sowie eine beschleunigte Hautalterung - übermäßige Trockenheit, Verlust an Festigkeit und Faltenbildung oder Pigmentstörungen. Zum Glück können wir einen Mangel an Coenzym Q10 im Organismus je nach Bedarf durch eine ausgewogene Ernährung, durch Nahrungsergänzung oder durch äußerliche Anwendung in Kosmetika ausgleichen. Für pharmazeutische und kosmetische Zwecke wird Coenzym Q10 meist durch Extraktion aus seinen natürlichen Quellen wie etwa Algen gewonnen oder auf dem Weg der chemischen Synthese, meist unter Einsatz von Hefen oder Bakterien - es liegt dann als gelbes oder oranges kristallines Pulver ohne spezifischen Geschmack oder Geruch vor. Möglich ist auch die Extraktion von Ubichinon aus Rinderherzen, aus denen es übrigens im Jahr 1959 zum ersten Mal in der Geschichte isoliert wurde. Zwar wird es in dieser Form vom menschlichen Organismus am besten aufgenommen, als tierisches Produkt ist es jedoch nicht frei von Kontroversen.

Wissenswertes: Obwohl die Entdeckung des Coenzyms Q10 in den 1950er Jahren in den Vereinigten Staaten erfolgte, wurde die Methode seiner großtechnischen Synthese erst gut ein Jahrzehnt später von japanischen Wissenschaftlern entwickelt. Zum Verständnis seiner Bedeutung und seines Wirkmechanismus im menschlichen Organismus trug dagegen der britische Forscher Peter Mitchell am meisten bei, wofür er 1978 mit dem Nobelpreis für Chemie ausgezeichnet wurde.

Unter den Lebensmitteln zeichnen sich vor allem Innereien durch den höchsten Ubichinongehalt aus - Leber oder Schweine- und Rinderherzen - als Organe mit dem größten Energiebedarf, sowie Fleisch allgemein. Reiche Quellen für Coenzym Q10 sind außerdem:

  • Fisch: Sardinen, Thunfisch, Hering oder Makrele,
  • Pflanzenöle, insbesondere Soja-, Mais-, Sonnenblumenöl oder Olivenöl,
  • Erdnüsse, Sesamsamen und Pistazien.

Unter den Obst- und Gemüsesorten mit einem verhältnismäßig hohen Gehalt werden unter anderem Spinat, Avocado, Brokkoli und Petersilie genannt, besonders roh und nicht erhitzt verzehrt. Da Coenzym Q10 fettlöslich ist, wird empfohlen, es in Form von mit Sojalecithin gefüllten Kapseln direkt nach einer Mahlzeit einzunehmen.

Wissenswertes: Als reichste Quelle für Coenzym Q10 in der Ernährung gilt allgemein... das Herz des Rentiers.

Ubichinon in der Hautpflege

Die Haut ist als Organ, das die Schutzbarriere unseres Körpers bildet und in ständigem Kontakt mit der äußeren und inneren Umgebung steht, der schädlichen Wirkung freier Radikale besonders ausgesetzt. Entstanden unter dem Einfluss von unter anderem Sonnenstrahlung, Luftverschmutzung oder Entzündungen im Organismus, zerstören freie Radikale sowohl die Lipidmembranen und die DNA der Hautzellen als auch die Stützfasern, die für ihre Struktur verantwortlich sind. Um die Reparatur und Regeneration geschädigten Gewebes wirksam durchführen zu können, brauchen die Hautzellen gut funktionierende Mitochondrien, die genügend Energie erzeugen. Der ständige Bedarf an wirksamem antioxidativem Schutz und an "Treibstoff", der für das ordnungsgemäße Funktionieren der Zellen unerlässlich ist, macht Coenzym Q10 zu einem außergewöhnlich wertvollen Pflegestoff.

Als kosmetischer Rohstoff ist Coenzym Q10 eine überaus sichere, vollkommen ungiftige, gut aufgenommene und vom Organismus gut vertragene Substanz. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass örtlich auf die Haut aufgetragenes Coenzym Q10 bereits nach einigen Wochen regelmäßiger Anwendung dazu beiträgt, feine Fältchen zu mildern, Festigkeit, Elastizität und Feuchtigkeitsgehalt der Haut deutlich zu verbessern und Pigmentflecken aufzuhellen:

  • indem es in die Lipidschicht der Epidermis eindringt, gleicht es altersbedingte Defizite aus und stärkt ihre Schutzbarriere, was die Widerstandsfähigkeit gegenüber oxidativem Stress durch Umwelteinflüsse erhöht;
  • durch seine antioxidative Wirkung verlangsamt es die Hautalterung - sowohl die durch den Lauf der Zeit bedingte (chronologische Alterung) als auch die durch UV-Strahlung ausgelöste Entzündung (Photoalterung);
  • indem es den Energiestoffwechsel der Hautzellen anregt, beschleunigt es die Prozesse ihrer biologischen Erneuerung, Reparatur und Regeneration und unterstützt das Heranreifen neuer Kollagen- und Elastinfasern;
  • es steigert die Synthese von Hyaluronsäure und hemmt die Aktivität der Kollagenase - des Enzyms, das für den Abbau der Kollagenfasern verantwortlich ist - und verbessert so Festigkeit und Elastizität der Haut und mildert Falten;
  • es blockiert außerdem die Aktivität der Tyrosinase - eines durch UV-Strahlung aktivierten Enzyms, das wesentlich an der Synthese von Melanin, dem Farbstoff unserer Haut, beteiligt ist. Damit wirkt es aufhellend und beugt der Entstehung sonnenbedingter Pigmentflecken vor.

Zusammenfassend können wir mit Fug und Recht sagen, dass Coenzym Q10 als kosmetischer Inhaltsstoff der Haut eine vielseitige Anti-Aging-Wirkung bietet - indem es freie Radikale bekämpft, die durch oxidativen Stress ausgelöste Entzündung mindert und die Aktivität der Kollagenase hemmt, beugt es dem Abbau vorhandener Stützfasern vor und liefert zugleich die Energie, die die Hautzellen für die Synthese neuer Fasern brauchen. Deshalb findet es breite Anwendung in Anti-Falten-Produkten und Produkten mit dem Siegel "Anti-Aging" für Gesicht und Augenpartie sowie in Kosmetika mit Sonnenschutzfilter und in Produkten für die Pflege der Haut nach dem Sonnenbad.

Coenzym Q10 in den Kosmetika von Ministerstwo Dobrego Mydła

Um die Wirkung des Coenzyms Q10 zu verstärken, wird es in kosmetischen Rezepturen oft mit den Vitaminen A, C und E kombiniert, die ebenso starke antioxidative, aufhellende und die Haut festigende Eigenschaften besitzen. Produkte mit Coenzym Q10 und Vitaminen sind dadurch eine hervorragende Wahl in der täglichen Pflege, sowohl zur Vorbeugung von Hautalterung als auch zur Reduzierung bereits entstandener Alterserscheinungen. Diese umfassende Kombination von Wirkstoffen haben wir bei der Entwicklung unserer Produkte aus der Serie Rose-Himbeere eingesetzt, die besonders für Menschen mit trockener, reifer, fahler Haut ohne Spannkraft und Glanz gedacht sind. Von den wertvollen Eigenschaften des Coenzyms Q10 können Sie also täglich profitieren, indem Sie je nach Bedarf anwenden:

  • Supernährende Gesichtscreme Konfitüre Rose-Himbeere
  • Serum für die Gesichtspflege Rose-Himbeere,
  • Aktives Elixier für die Augen- und Lippenpartie Rose-Himbeere + Ximeninsäure.

Wissenswertes: Das in den Kosmetika von Ministerstwo enthaltene Ubichinon (INCI: Ubiquinone) ist ein veganer Rohstoff - im Labor durch Synthese unter Beteiligung von Bakterienkulturen gewonnen, genauer gesagt durch die bakterielle Fermentation einer speziell zubereiteten Mischung aus Glukose, Maispulver und Natriumglutamat.


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